7 Tipps wie du mit der Fotografie Geld verdienen kannst

Christine Zeller

Über Auftragsfotografie, Stockfotos, Prints und das richtige Mindset

Dein Entschluss, mit der Fotografie, deiner Leidenschaft, Geld zu verdienen, ist gefallen? Wie wundervoll! Gleichzeitig fragst du dich jetzt, ob es sich langfristig wirklich lohnt, ob du davon leben kannst und was es gerade zu Beginn deines Foto-Business für Möglichkeiten gibt, um als Fotograf*in Geld zu verdienen. Ich zeige sie dir und verrate dir, worauf es noch ankommt. 

1. Mit der Auftragsfotografie Geld verdienen


Unter der Auftragsfotografie versteht man alle Arten der Fotografie, bei denen dich ein Kunde mit der Produktion von bestimmten Fotos beauftragt. Das können Hochzeitsfotos sein, Babybauch- oder Newbornbilder, Landschaftsfotografie, Businessfotografie oder Porträtshootings bis hin zu Tier- oder Paarfotos. Die Facetten der Auftragsfotografie sind unglaublich vielfältig und bieten viele Nischen, wenn du deine Zielgruppe kennst.

Findest du dich in einem der Bereiche wieder und hast dein Herz daran verloren? Dann erzähl davon! Geld mit der Fotografie kannst du nur verdienen, wenn deine Wunschkunden von dir und deinem wundervollen Business wissen. 
Eine professionelle und authentische Website ist die Basis, um dein Portfolio zu zeigen. In meinem Business-Kurs zeige ich dir, wie du ganz einfach deine eigene Website als Fotograf*in baust.
Nutze darüber hinaus aber auch Instagram, um Kunden auf deine Arbeit aufmerksam zu machen und dein Portfolio zu zeigen und schalte entsprechend Google-Anzeigen, um von deinen Kunden in deiner Region gefunden zu werden.

Es gibt noch viele weitere spannende Marketing-Strategien, die du als Fotograf*in nutzen kannst, um dein Business groß werden zu lassen. So groß, wie du es werden lassen möchtest. Denn du selbst hast es in der Hand. Auch hierzu erfährst du alles in meinem Business-Kurs.


2. Kenne deinen Wert


Hier gleich zu Beginn ein ganz großer Appell: Verkaufe dich nicht unter Wert, nur weil du vielleicht noch nicht so viele Shootings hattest wie manch andere Fotografin in deinem Umkreis. Klar, es ist schwer, sich gerade zu Beginn nicht mit anderen Fotograf*innen zu vergleichen, aber lege den Fokus viel mehr auf das, was dich positiv von ihnen unterscheidet. Was bekommen deine Kunden bei dir? Worauf dürfen sie sich freuen? Was machst du anders und deswegen aus deiner Sicht besser? Vielleicht hast du bei deinen Babybauchshootings eine Auswahl an tollen Kleidern, die deinen Kund*innen nutzen können? Super! Erzähl davon! 

3. Gutscheine für Fotoshootings verkaufen


Bietest du Auftragsfotografie zum Beispiel im Bereich Hochzeiten, Newborn, Babybauch und Co. an, ist es eine tolle Idee, auch Gutscheine für Fotoshootings zu verkaufen. Am besten direkt über deine Website. So kannst du zusätzlichen Umsatz mit Kunden generieren, die selbst kein Shooting buchen möchten, es aber gerne verschenken wollen. 
Vor allem wenn du in der Hochzeitsfotografie unterwegs bist und sich dein Hauptgeschäft somit auf die warmen Monate beschränkt, kannst du so auch in den winterlichen Monaten Geld mit deiner Fotografie verdienen. Denke zum Beispiel darüber nach, zu besonderen Festen wie Weihnachten, Ostern, Valentinstag oder Muttertag Gutscheine extra zu bewerben oder drumherum weitere spannende Shooting-Aktionen anzubieten, wie zum Beispiel Mini-Shootings für die jährliche Familien-Weihnachtskarte.


4. Stockfotos verkaufen


Wenn du Stockfotos anbietest, fotografierst du ohne Auftrag und bietest deine Aufnahmen auf Stockfotoplattformen zum Verkauf an. Die bekanntesten Plattformen sind wohl Shutterstock, iStock, Alamy, Getty Images und Adobe Stock. Und die Kunden? Sind zum Beispiel Redakteure von Magazinen, Zeitungen oder Blogs, um ihre Artikel, Reportagen oder Werbeanzeigen entsprechend zu bebildern. Doch auch Webdesigner suchen hier nach bestimmten Fotos, um sie auf einer neuen Website einzubinden.

Wie das läuft? Ganz einfach: Du verschlagwortest deine Fotos zunächst mit einem prägnanten Keyword, damit die Plattformnutzer dein Foto später auch direkt zu ihrem Thema finden, und lädst es dann hoch. 
Fotos kannst du mehrfach verkaufen, denn der Urheber bleibst du, du verkaufst lediglich die Nutzungsrechte und die entsprechenden Lizenzen dafür. In der Regel verdient man mit Stockfotos auf den genannten Plattformen zwischen 50 Cent und 7 Euro. Es kommt aber immer auf die Nachfrage und natürlich auf die Bildagentur an, sodass auch mal mehrere Hundert Euro für ein besonders aktuelles und besonderes Foto mit Seltenheitswert herauskommen können.
Jede Bildagentur hat jedoch verschiedene Aufnahmebedingungen, die du meist direkt auf der Website einsehen kannst.
Um als Fotograf*in langfristig gutes Geld zu verdienen, ist die Stockfotografie nicht zu empfehlen. Denn letztlich macht es die Menge an Fotos, die du dort verkaufst und darauf hast du nur sehr wenig Einfluss. Als kleinen Nebenverdienst kann es aber gut funktionieren.

5. Pressefotografie: Fotos an Magazine und Zeitungen verkaufen


Hier ziehst du ganz ohne Auftrag mit der Kamera los und fotografierst im besten Fall Dinge, bei denen du als Erste vor Ort bist oder die du aus einer besonderen Perspektive ablichten kannst. Sie sollten einzigartig sein, eine klare Botschaft haben und vor allem aktuell sein.
Viele Magazine arbeiten gerne mit freien Pressefotograf*innen zusammen, die schnell vor Ort sind, wenn sie selbst zum Beispiel keine Kapazitäten mehr haben.
Ruf am besten einfach bei Blogs, Zeitungen und Magazinen in deiner Region an und frag nach, inwiefern Bedarf an freien Mitarbeitern besteht. Hast du bereits eine tolle Reportage im Kasten? Dann biete sie direkt mit an, sofern das Thema zum Magazin passt. Wenn dem entsprechenden Redakteur deine Fotos gefallen, kauft er sie dir möglicherweise ab und im besten Fall entwickelt sich eine längerfristige freie Zusammenarbeit daraus.

6. Als Second Shooter Erfahrungen sammeln


Letztlich ist es auch eine unternehmerische Frage, die du dir stellen musst. Willst du dein Fotografie-Business nur nebenberuflich ausüben und hast ein festes sicheres Einkommen durch deinen Hauptberuf? Dann könnte die Kleinunternehmerregelung die richtige Wahl sein. 
Möchtest du aber mehr als 50.000 Euro Umsatz im Jahr und dein Business so groß machen, dass du davon sogar leben kannst, solltest du die Regelung nicht Anspruch nehmen. Auch, wenn du gerade zum Beginn deiner Selbstständigkeit hohe Investitionen für Equipment und Co. tätigen musst, kann der Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung Sinn für dich machen. Denn so würdest du immerhin die Mehrwertsteuer erstattet bekommen. Besprich auch dies mit deinem Steuerberater.

7. Fotos in Form von Kalendern und anderen Printprodukten verkaufen


Du fotografierst leidenschaftlich gerne Landschaften, die Natur oder andere tolle Motive, die sich ganz wunderbar auf Postkarten, Wandbildern oder Kalendern machen? Dann könntest du über einen eigenen Onlineshop Fotoprodukte verkaufen. Möchtest du keinen eigenen Shop basteln? Dann nutze zum Beispiel Etsy und biete deine Produkte dort an.
Hast du vielleicht ganz besondere Aufnahmen von der Region, in der du lebst? Dann denke darüber nach, Postkarten und Kalender von deiner Stadt in Buchhandlungen und Tourismus-Shops zu verkaufen und so als Fotograf*in Geld zu verdienen. 

Aber Achtung, sobald du mehr nur deine Fotos verkaufst, sondern mit weiteren Fotoprodukten handelst, ist unter Umständen eine Anmeldung bei der Handelskammer notwendig. Besprich das am besten mit deinem Steuerberater.

Was verdient ein/e selbstständige/r Fotograf*in?


Die Antwort darauf, wie viel Geld du als Fotograf*in verdienen kannst, ist die Frage, wie viel du als Fotograf*in verdienen möchtest. Denn du steuerst es, du hast es in der Hand und für jeden von uns bedeutet Erfolg etwas anderes. 

Eine Pauschalantwort darauf kann ich dir deswegen nicht geben, denn es hängt darüber hinaus von einigen weiteren Faktoren ab, wie viel Geld du als Fotograf*in verdienen kannst: 

1. Welche Fotografie-Richtung willst du anbieten? 

2. Fotografierst du hauptberuflich, musst du also von der Fotografie leben, oder möchtest du erst mal nur nebenberuflich arbeiten? 

3. Wer ist deine Zielgruppe? 

4. Wie viele Shootings im Monat möchtest/kannst du machen? 

Wie sieht deine Werbestrategie aus? Fotos sind etwas, was die Menschen nicht brauchen, sondern etwas, das sie wollen. Je besser also deine Marketingstrategie, desto mehr Umsatz kannst du generieren.

Du brauchst Hilfe bei deiner Marketing Strategie? Dann ist dieser Blogartikel genau richtig für dich.
Frau hält zwei Kameras in der Hand und erzählt wie du als Fotograf Marketing betreiben kannst

Wie viel Geld möchtest du als Fotograf*in verdienen?


Überlege dir als erstes, wie viel Geld du als Fotograf*in verdienen möchtest und was du verdienen musst. Wenn du aktuell noch einen Hauptjob hast, deine Stundenzahl dort für deine Nebentätigkeit als Fotograf*in aber reduzieren willst, musst du das restliche Geld, das jetzt fehlt, natürlich mit den Shootings reinholen. 
Frage dich also, wie viele du machen musst und schaffen kannst/willst, um keine finanziellen Einbußen und trotzdem noch eine gute Work-Life-Balance zu haben. 

Dein Gebiet sind Hochzeiten? Dann kalkuliere ein, dass im Winter kaum Hochzeiten stattfinden und du deine Einnahmen fürs ganze Jahr im Frühjahr und Sommer machen musst. Entsprechend solltest du deine Preise kalkulieren. 

Preise kalkulieren als Fotograf*in


Um deine Preise als Fotograf*in festzulegen, gibt es leider keinen Königsweg. Schaue, dass du vor allem realistisch kalkulierst und was du wirklich zum Leben brauchst. Bedenke nicht nur laufende Kosten, sondern auch Ausgaben, die vielleicht bald auf dich zukommen. Benötigst du neues Equipment oder steht eine Weiterbildung an?

Es gibt so viele verschiedene Preis-Modelle, die je nach Region und Art der Fotografie stark variieren, aber alle durchaus ihre Begründung haben. 
In meinem Business-Kurs habe ich mit mehreren Fotograf*innen gesprochen, die ganz offen über ihre Preisgestaltung und Pakete sprechen und Einblicke geben. 

Wichtig: Nimm den Preis, den deine Arbeit wirklich wert ist – sie ist mehr wert, als du wahrscheinlich denkst!

Nur weil du gerade erst angefangenen hast mit der Fotografie, du noch viele Portfolio-Shootings machst und vielleicht noch nicht so viele Anfragen bekommst wie manch andere/r Fotograf*in ist es falsch zu glauben, dass du deine Fotos nur für die Hälfte des üblichen Preises in deiner Region anbieten darfst. Denn was passieren wird: Wenn du dich unter Wert verkaufst, wirst du die falschen Kunden anziehen und nicht deine Wunschzielgruppe. Bietest du deine Shootings zu günstig an, wird deine Arbeit außerdem nicht die Wertschätzung bekommen, die sie verdient.

Kann man von der Fotografie leben?


Ja, sehr gut sogar. Es kommt aber natürlich ganz darauf an, in welchem Bereich der Fotografie du unterwegs bist, wie du dich marketingtechnisch aufstellst, wie deine ganz persönliche Definition von Erfolg ist und was du zum Leben brauchst.
Mache dir auf jeden Fall bewusst: Du hast es in der Hand und kannst dein Fotografie-Business so groß werden lassen, wie du es dir wünschst. 

In meinem Business-Kurs zeige ich Dir, wie du Schritt für Schritt den Weg zu deinem eigenen Fotografie-Business meisterst und als Fotograf*in schon bald richtig gutes Geld damit verdienst.



Ich freu mich auf Dich. 

Bis bald
Deine Tine

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  1. Mit der Fotographie Geld zu verdienen hört sich sehr interessant an. Ich glaube aber, dass man hier schon wirklich Ahnung von der Materie haben muss. Ein Hobbyfotograf wird hier sicherlich in den wenigsten Fällen Erfolg haben, oder?

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