Acht Tipps, wie du als Fotografin mehr Aufträge generierst
Und mit deinem Foto-Business durchstartest
Immer wieder gibt es Phasen, in denen die Anfragen etwas nachlassen. Wenn du gerade in einer kleinen Flaute steckst, ist das völlig normal — und absolut lösbar. Denn es gibt verschiedene Stellschrauben, an denen du bewusst drehen kannst, um als Fotografin regelmäßig neue Aufträge zu generieren und dein Herzensbusiness wachsen zu lassen.
Damit du direkt loslegen kannst, zeige ich dir die wichtigsten Bereiche, die dir helfen, sichtbarer zu werden, deine Wunschkundinnen zu erreichen und dauerhaft mehr Anfragen zu erhalten.
1. Zielgerichtetes Marketing
Habe deine Zielgruppe bei allem, was du tust, fest im Blick. Nur wenn du deine Zielgruppe kennst, verstehst und weißt, was sie braucht, kannst du sie gezielt mit deinem Marketing ansprechen.
Hier hilft dir unter anderem eine Zielgruppenanalyse für Fotografinnen.
Lies dir hierzu auch den Artikel „Marketing für Fotografen und Fotografinnen“ durch.
Das bedeutet konkret für dich:
Je klarer du weißt, wen du ansprechen möchtest, desto gezielter kannst du deine Inhalte auf Social Media, Website und Blog gestalten — und desto mehr passende Anfragen wirst du bekommen.
2. Website
Ohne professionelle Website für Fotografinnen wird es dir sehr viel schwerer fallen, neue Auftraggeberinnen zu gewinnen.
Deine Website ist deine digitale Visitenkarte — der Ort, an dem du dich, deinen Stil und deine Arbeit präsentierst und potenzielle Kundinnen begeisterst.
Überlege dir daher:
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Welche Fotos zeigen deine Qualität am besten?
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Welche Kundin möchtest du anziehen?
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Wie kannst du Vertrauen schaffen?
In der Praxis heißt das:
Zeige auf deiner Website ein kuratiertes „Best-of“, das genau die Art Kundin anspricht, mit der du am liebsten arbeiten möchtest.
3. Blog
Wenn deine Website steht, kannst du einen Schritt weiter gehen und einen Blog für dein Foto-Business starten.
Ein Blog:
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unterstreicht deine Expertise
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sorgt für bessere Google-Sichtbarkeit
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baut Vertrauen auf
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beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden
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zeigt deine Persönlichkeit
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bringt regelmäßig neue Besucherinnen auf deine Website
Ein starker Blog kann dir als Fotografin dauerhaft Aufträge generieren, weil deine Artikel auch Monate oder Jahre später noch gefunden werden.
Wichtig:
Der schönste Blog bringt nichts, wenn er nicht gepflegt wird. Erstelle dir am besten zu Beginn einen kleinen Redaktionsplan und lege fest, in welchem Rhythmus du Beiträge veröffentlichst.
4. Google Unternehmensprofil
Eine professionelle Website ist super — aber sie muss auch gefunden werden. Genau hier hilft dir Google Unternehmensprofil.
Indem du ein kostenloses Unternehmensprofil anlegst, machst du es potenziellen Kundinnen leichter:
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dich lokal zu finden
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Öffnungszeiten zu sehen
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Kontaktinformationen zu speichern
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direkt zu deiner Website zu gelangen
Und: Du kannst dort Fotos hochladen, damit zukünftige Kundinnen schon vorab einen Eindruck deiner Arbeit bekommen.
Das bedeutet konkret für dich:
Ein Google-Unternehmensprofilist Pflicht für Fotografinnen, die lokal sichtbar sein wollen.
5. Google-Rezensionen
Wenn deine letzten Kundinnen glücklich waren: Bitte sie um eine Bewertung!
Jede positive Bewertung:
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steigert dein Ranking
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erhöht deine Sichtbarkeit
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stärkt dein Vertrauen
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beeinflusst Buchungsentscheidungen
„Positive Google-Rezensionen für Fotografinnen“ sind einer der stärksten Buchungsfaktoren überhaupt.
Über dein Google-Unternehmensprofil-Konto kannst du den Bewertungslink kopieren und verschicken — ganz einfach und schnell.
6. Social Media
Deine zweite digitale Visitenkarte ist Social Media.
Instagram, Pinterest oder TikTok — finde heraus, welche Plattformen deine Zielgruppe nutzt.
Social Media ermöglicht dir:
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Nähe aufzubauen
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Vertrauen herzustellen
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deinen Alltag zu zeigen
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dich als Expertin zu positionieren
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direkt Nachrichten zu erhalten
Wichtig ist, dass du dein Portfolio auch hier bewusst und strategisch auswählst.
In der Praxis heißt das:
Zeige nicht alles – zeige gezielt das, was deine Wunschkundin sehen möchte.
7. TFP-Shootings
Viele Fotografinnen unterschätzen TFP-Shootings — dabei können sie enorm wertvoll sein.
Beispiel:
Du möchtest mehr Hochzeiten in einer speziellen Location fotografieren?
Dann frage die Location, ob du dort Bilder machen darfst.
Du bekommst:
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neue Portfoliofotos
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Inhalte für die Website
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Material für Social Media
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potenzielle Kooperationen
Und die Location erhält:
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kostenlose, hochwertige Fotos
Win-Win!
8. Visitenkarten
Klingt altmodisch — ist aber Gold wert.
Egal, wo du bist: Hab immer ein paar Visitenkarten dabei.
Sie wirken professionell und bleiben vielen Kundinnen stärker im Gedächtnis als ein Instagram-Handle.
Besonders wichtig bei:
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Networking-Events
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Workshops
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Shootings
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Begegnungen im Alltag
Zwei oder drei Karten reichen schon.
Schritt für Schritt zu mehr Aufträgen
An welchen Punkten kannst du aktuell noch etwas verbessern?
Vielleicht steht der ein oder andere Punkt schon längst auf deiner To-Do-Liste.
Wichtig:
Mache nicht alles auf einmal — sondern Schritt für Schritt.
Du wirst sehen:
Je besser du die Stellschrauben einstellst, desto erfolgreicher wird dein Foto-Business funktionieren.
Ich freu mich auf dich!
Deine Tine
